Im Gespräch mit … der Ortsgemeinschaft Brühl-Ost

Gespräch mit der OG Brühl-Ost

Mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der Ortsgemeinschaft Brühl-Ost und deren Vorsitzenden Hans-Hermann Hürth fand am 07.07.2020 ein Orientierungs- und Arbeitsgespräch in den Räumen den Türkisch-Deutschen Kulturvereins statt.

Lieber Muhammet Hardal, vielen Dank für die Möglichkeit, die Räume zu nutzen, für die türkischen Snacks und den Cay.

Seitens der CDU nahmen der Bürgermeisterkandidat Holger Köllejan, Muhammet Hardal (Wahlbezirk 1 Brühl-Ost), Dr. Vera Lange (Wahlbezirk 2 Brühl-Ost) und Gregor Golland Mdl als Kandidat für den Kreistag teil.

Das Gespräch mit der Ortsgemeinschaft war offen, konstruktiv und ergebnisorientiert. Der Wunsch nach einem integrierten und transparenten Stadtteilkonzept wurde seitens der „OG“ klar formuliert. „Stückwerk“ zu vermeiden war stets auch das Bestreben der CDU.

Wesentliche Punkte des Gesprächs waren unter anderem die Verschwenkung der K7, der neue Bürgerpark und der Wunsch nach einer Nahversorgung im Quartier. Desweiteren wurde die Verwendung des Intercultra diskutiert.

Hinsichtlich des Bürgerparks ist für die CDU und für mich als Bürgermeisterkandidat vollkommen klar, dass dieser Park kommen wird. Dazu bedarf es keiner floskelreichen Parolen des politischen Wettbewerbs. Der Wunsch wurde in der Bürgerversammlung vor etwa drei Jahren eingebracht. Im Haushalt sind finanzielle Mittel für den Bürgerpark in Höhe von 50.000 € für 2020 (Planungskosten) und 350.000 € für die Umsetzung 2021 (Umsetzung) vorhanden.

Diese Mittel wurden durch die CDU und deren Koalitionspartner ermöglicht, denn alle anderen Parteien haben den Haushalt 2020 und damit auch diese Maßnahme abgelehnt. Wenn dieser zentrale Aufenthaltsort zukünftig Bürgerpark heißt, soll die Umsetzung auch in enger Abstimmung mit den Bürgerinnen und Bürgern in Brühl-Ost erfolgen. Verortet wird der neuen Aufenthaltsort auf der heutigen Brachfläche hinter der Zuckerfabik-Mauer entlang der Bergerstraße. Brühl-Ost bekommt damit den lang ersehnten zentralen Treffpunkt.

Die Verschwenkung der K7 ist ein wichtiges Thema, das die CDU seit einigen Jahren verfolgt. Mit der Kreisverwaltung stehe ich dazu im engen Austausch. Derzeit werden zwei Varianten verfolgt. Variante 1 sieht den Anschluss von der K7 auf die Wesselinger Straße vor. Dafür müssen jedoch Liegenschaften erworben werden, deren Preis jedoch inakzeptabel ist. Variante 2 führt ebenfalls auf die Wesselinger Straße, jedoch durch eine Umbaumaßnahme zwischen der Bergerstraße und Wesselinger Straße. Präferiert wird Variante 1. Für die Umsetzung der Verschwenkung setze ich mich als Bürgermeister ein.

Das Nahversorgungszentrum in Brühl-Ost wird schon recht bald kommen. Neben dem bekannten Discounter wird bald ein Vollsortiment-Anbieter ansässig. Als Bürgermeister werde ich darauf hinwirken, dass die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger zur Ansiedlung eines Arztes, einer Physiotherapie, einer Apotheke (mit Drogerie), eines Friseurs und eines Cafés mit Sitzgelegenheiten in der weiteren Planung berücksichtigt werden. Die „Stadt der kurzen Wege“ soll auch in Brühl-Ost ermöglicht werden.

Mit dem vormaligen „Intercultra“ (heute Komm-Mit) sollte eine vom Land NRW geförderte Einrichtung geschaffen werden, die das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen unterstützt. Vom ursprünglich geförderten Zweck ist leider nicht viel übrig geblieben, da der noch amtierende Bürgermeister seine Stabstelle Integration dorthin verlagert hat.

Das heißt es gibt weder ein Stadtteil- bzw. Familiencafé mit niederschwelligem Zugang, noch gibt es gemeinsame Veranstaltungen für gemeinsames Kochen und Backen. Diese Themen sind in anderen „Soziale Stadt“-Projekten obligatorisch. Auf eine internationale Mediathek wurde ebenfalls verzichtet und die wichtige, integrationsfördernde Quartiersarbeit wurde leider eingestellt. Die versprochene Verfügbarkeit der Räume für die Ortsgemeinschaft Brühl-Ost ist leider auch nur bedingt möglich. Diese Missstände gilt es kurzfristig zu korrigieren. Dieser Aufgabe stelle ich mich.

Den Bürgerinnen und Bürgern in Brühl-Ost kann ich versichern, dass „Stückwerk“ mit mir nicht zu machen ist. Ich stehe für eine Entwicklung aus einem Guss in guter Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern.